Keller richtig lüften: Schluss mit Feuchtigkeit und Schimmel
Kellerräume stellen hohe Anforderungen an eine ausreichende Belüftung. Sie sind oft feucht, riechen muffig und bieten die besten Voraussetzungen für eine Schimmelbildung. Insbesondere in Kellerräumen mit einer fehlenden oder wenig ausreichenden Isolierung werden durch eine konstant hohe Luftfeuchtigkeit die Mauern und Wände feucht. Mit der richtigen Belüftung können Sie ein optimales Kellerklima sicherstellen. Deshalb braucht es eine effektive feuchtigkeitsgesteuerte Kellerlüftung, um ein optimales Kellerklima sicherstellen.
Warum klassisches Fensterlüften im Keller oft schadet
Die Gefahr der Sommerkondensation
Viele Hausbesitzer begehen den Fehler, an heißen Sommertagen tagsüber zu lüften.
Das Problem: Die warme Außenluft enthält viel Feuchtigkeit. Trifft sie im Keller auf die kühlen Wände, kühlt sie ab und kann das Wasser nicht mehr halten.
Das Ergebnis:
Die Feuchtigkeit schlägt sich als Kondensat an den Wänden nieder – der ideale Nährboden für Schimmel.
Die Faustregel:
Lüften Sie nur, wenn die Außenluft kälter und trockener ist als die Innenluft.
Entsprechend wichtig ist es, durch eine ausreichende Belüftung der Schimmelbildung vorzubeugen.
Die LUNOS-Innovation: Warum wir auf Taupunktsteuerungen verzichten
Herkömmliche Kellerlüftungen setzen oft auf die reine Taupunktsteuerung. Doch für einen echten Bauschutz greift diese meist zu spät.
Das Problem herkömmlicher Taupunktsteuerungen
Eine Taupunktsteuerung reagiert erst, wenn die Feuchtigkeit physikalisch kondensiert – also wenn es bereits "nass" wird. Das Problem: Schimmel wächst bereits ab 80 % Luftfeuchtigkeit, lange bevor der Taupunkt unterschritten ist. Bauschäden entstehen also schon, während die Taupunktsteuerung noch "grünes Licht" gibt.
Die intelligente Alternative von LUNOS
Anstatt auf träge Außensensoren zu setzen, verfügen unsere Kellerlüfter über integrierte Mini-Computer. Diese analysieren permanent das Mikroklima direkt im Gerät:
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Autarke Sensorik: Unsere Steuerungen benötigen keine fehleranfälligen Außensensoren. Sie erkennen alle relevanten Parameter direkt am Lüfter.
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Der „Schnüffelbetrieb“: Auch wenn nicht aktiv gelüftet wird, bewegt der Lüfter kurzzeitig die Luft, um hochpräzise Messdaten aus dem Rauminneren zu gewinnen.
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Echtzeit-Analyse: Das System erstellt kontinuierlich Fahrprofile. Es erkennt sofort, ob Lüften gerade sinnvoll ist oder ob (z. B. an schwülen Sommertagen) feuchte Luft von außen das Problem nur verschlimmern würde.
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Nutzerunabhängiger Schutz: Das System arbeitet unauffällig im Hintergrund. Es regelt die Leistung automatisch herunter, wenn die Bedingungen ungünstig sind, und nutzt optimale Zeitfenster (wie kühle Sommernächte) zur intensiven Entfeuchtung.
Ihr Vorteil: Ein intelligentes System, das Schimmelbildung verhindert, bevor sie entstehen kann – vollautomatisch, hocheffizient und ohne manuelles Eingreifen.
Checkliste: Ist Ihr Keller fit?
- Riecht es im Keller leicht modrig?
- Bilden sich dunkle Flecken an den Außenwänden?
- Ist die Luftfeuchtigkeit konstant über 60%?
- Lagern Sie empfindliche Gegenstände (Dokumente, Kleidung) im Keller?
Wenn Sie mehr als zwei Fragen mit "Ja" beantworten, ist eine automatisierte Lüftungslösung dringend empfohlen, um den Wert Ihrer Immobilie zu erhalten.
Unsere Produkt-Empfehlungen für Ihren Keller
Silvento ec mit Kellerplatine 5/KE: Der intelligente Wächter gegen Feuchtigkeit
Wenn es um reine Abluftlösungen geht, ist der Silvento ec in Kombination mit der spezialisierten Steuerungsplatine 5/KE das Maß der Dinge für Ihren Keller. Dieses System denkt aktiv mit, um Bauschäden effektiv zu verhindern.
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Inversive Feuchtigkeitsregelung: Die Platine arbeitet mit einem hochpräzisen Algorithmus, der die absolute Feuchtigkeit im Keller permanent überwacht. Sie erkennt sofort, ob Lüften die Situation verbessert oder verschlechtern würde – und schützt Ihren Keller so vor ungewolltem Feuchteeintrag von außen.
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Vollautomatisch & Autark: Dank gespeicherter Referenzwerte aktiviert der Silvento ec den Abluftbetrieb genau dann, wenn er benötigt wird. Ein manuelles Eingreifen ist nicht mehr nötig.
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Individuell anpassbar: Über integrierte DIP-Schalter lassen sich Grundlast, Bedarfsluftstufen sowie Intervall- und Zeitfunktionen exakt auf die Größe und Nutzung Ihres Kellers abstimmen.
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Maximaler Bauschutz: Durch die intelligente Steuerung bleibt Ihr Keller auch unter schwierigen klimatischen Bedingungen dauerhaft trocken.
LUNOS e² & ego: Dezentrale Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung
Wenn Sie Ihren Keller als vollwertigen Wohnraum, Hobbybereich oder Waschküche nutzen, sind der e² und der ego die perfekten Partner. Sie kombinieren hocheffizienten Bauschutz mit maximalem Komfort durch integrierte Wärmerückgewinnung.
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Der e² für Wohnkeller: Als einer der weltweit kleinsten Lüfter seiner Klasse sorgt er paarweise für eine kontinuierliche Querlüftung. Er hält die Wärme im Raum, während er verbrauchte, feuchte Luft flüsterleise nach draußen befördert – ideal für Home-Office oder Fitnessräume.
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Der ego für Funktionsräume: Die ideale 2-in-1-Lösung für Waschküchen oder Kellerbäder. Der ego benötigt nur eine einzige Außenwandbohrung, da er Zu- und Abluft gleichzeitig realisiert. So werden Feuchtigkeitsspitzen (z. B. beim Wäschetrocknen) sofort abgeführt, ohne dass der Raum auskühlt.
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Energie sparen & Schimmel stoppen: Beide Systeme nutzen die Energie der Abluft, um die einströmende Frischluft vorzuwärmen. Das spart Heizkosten und sorgt für eine konstant niedrige Luftfeuchtigkeit unterhalb der kritischen Schimmelgrenze.
FAQ'S
Im Hochsommer ist es draußen wesentlich wärmer als im Keller. Das ist insofern problematisch, als warme Luft deutlich mehr Feuchtigkeit aufnehmen kann als kalte. Gelangt sie in den Keller und kühlt sich dort ab, schlägt sich die überschüssige Feuchtigkeit an den Wänden nieder, wo sie einen idealen Nährboden für Schimmelsporen bildet. Nisten sie sich ein, erzeugt das nicht nur einen unangenehmen muffigen Geruch, es stellt auch ein erhebliches Gesundheitsrisiko dar – nicht zuletzt, da der Schimmel auch auf Lebensmittel, Kleidung und Dokumente übergreifen kann.
Darüber hinaus bildet Feuchtigkeit einen guten Nährboden für Schwamm, einen aggressiven holzzerstörenden Pilz, der sich tief einnistet und die Gebäudesubstanz massiv schädigen kann. Einmal ausgebreitet ist es sehr schwer, ihn wieder zu entfernen. Um diesen Problemen vorzubeugen, muss die Luftfeuchtigkeit genau kontrolliert und der Lüftungszyklus daran angepasst werden.
Auch im Winter ist auf die richtige Luftfeuchtigkeit zu achten. Wenn sich die Raumluftfeuchte über dem Maximalwert befindet, ist unbedingt ein Luftaustausch vorzunehmen. In diesem Fall wird der Keller wie die Wohnräume stoßgelüftet. Das heißt, dass man die Fenster fünf bis zehn Minuten vollständig öffnet und nach Möglichkeit für Durchzug sorgt.
Sind die Temperaturen mild, können die Fenster in ungeheizten Kellern auch in Kippstellung gebracht werden. So erfolgt ein stetiger Luftaustausch und es kann sich kein Kondenswasser an der Kellerwand sammeln. Doch Vorsicht! Wenn es zu regnen oder zu schneien anfängt, müssen die Kellerfenster geschlossen werden.
Wenn der Keller zum Waschen, Trocknen und Bügeln genutzt wird, sollte grundsätzlich häufiger gelüftet werden, um einen optimalen Abtransport der feuchten Luft zu gewährleisten.
Bei der Frage nach der optimalen Luftfeuchtigkeit kommt es maßgeblich darauf an, wie der Keller genutzt wird. Nutzt man seinen Keller als Wohnraum, Arbeitszimmer, Hobbykeller oder Fitnessraum, sollte die Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und 60 Prozent liegen.
Auch als Lebensmittellager lässt sich ein Keller optimal nutzen. Hierbei sollte die Temperatur jahreszeitenübergreifend so konstant sein wie möglich. Ein guter Wert sind 50 bis 65 Prozent. Wer Kartoffeln lagert, sollte auf eine Luftfeuchtigkeit von 90 Prozent und eine Temperatur von fünf bis acht Grad Celsius achten.
Vor allem in der kühleren Jahreszeit empfiehlt es sich, den Keller öfter zu lüften. Das Problem dabei: Tagsüber sind die meisten Menschen nicht zuhause. Im Ergebnis kann nur ein ungenügender Luftaustausch stattfinden. Eine Lösung können Lüftungsanlagen darstellen, die in zentraler und dezentraler Form erhältlich sind. Sie sorgen automatisch dafür, dass feuchte verbrauchte Luft abtransportiert und frische Luft von außen zugeführt wird.