Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung
Lüftungssysteme mit Wärmerückgewinnung sind besonders effizient. Besonders im Wohn- und Schlafbereich sind diese zu empfehlen, da sie die Räume ohne Wärmeverluste konstant durchlüften. Zu unseren Lüftern mit Wärmerückgewinnung geht's hier.
Mögliche Komponenten
An den gekennzeichneten Stellen sind die folgende Systeme einsetzbar:
So funktioniert die Lüftung mit Wärmerückgewinnung
Eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung (auch als Lüftung mit Wärmerückgewinnung oder Lüftungswärmerückgewinnung bezeichnet) besteht aus mehreren Komponenten, die gemeinsam arbeiten, um Frischluft zuzuführen und gleichzeitig die Wärme aus der Abluft zurückzugewinnen. Der Funktionsablauf gestaltet sich dabei folgendermaßen
Vorteile von Lüftungstechnik mit Wärmerückgewinnung
Eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung kombiniert Energieeffizienz, Bauphysik und Komfort. Sie reduziert Lüftungswärmeverluste um typischerweise 60-80 % und schafft gleichzeitig hygienische Raumluft - ein Vorteil, der sowohl im Neubau als auch in der Sanierung wirtschaftlich relevant ist.
Energieeffizienz
Heizkostenersparnis durch Reduktion der Lüftungswärmeverluste um 60-80 %.
WRG-Grad bis 90 %
Normgerecht ermittelt, auf dem Niveau leistungsstarker zentraler Anlagen.
Schimmelvermeidung
Kontrollierter Feuchteabtransport schützt Bausubstanz und Innenraumhygiene.
Pollen- und Feinstaubfilter
Hygienische Luftqualität auch in städtischen Lagen, relevant für Allergiker.
Gleichmäßiges Raumklima
Kontinuierlicher Luftaustausch ohne Zugluft, auch bei geschlossenen Fenstern.
Verbesserter Schallschutz
Kein Stoßlüften nötig - relevant in Stadtlagen und an Verkehrsachsen.
Erfüllt DIN 1946-6
Sichere Erfüllung der Lüftungskonzept-Pflicht im Wohnungsbau.
Sommerbetrieb
Sommermodus nutzt kühle Nachtluft zur Auskühlung der Wohnräume.
Häufige Fragen zur Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung
Eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung sorgt für hygienische Frischluft, reduziert Lüftungswärmeverluste um 60-80 % und vermeidet Schimmel. Demgegenüber stehen Anschaffungs- und Wartungskosten sowie ein moderater Stromverbrauch. In gut gedämmten Neubauten und Sanierungen rechnet sich die Investition typischerweise über die Heizkostenersparnis und steigert spürbar den Wohnkomfort.
Für ein Einfamilienhaus bewegen sich die Kosten je nach Bauart und Bauphase zwischen rund 3.000 EUR (kleine dezentrale Anlage) und 25.000 EUR (zentrale Anlage im Bestand). Eine detaillierte Spannweiten-Tabelle finden Sie weiter oben. Über die BEG-Einzelmaßnahme sind 15-20 % Zuschuss möglich.
Wärmerückgewinnung bedeutet, dass die Wärme der ausströmenden Abluft in einem Wärmetauscher auf die einströmende Außenluft übertragen wird. Moderne Lüftungsanlagen erreichen so Wärmerückgewinnungsgrade zwischen 80 und 95 % - LUNOS-Geräte bis zu 90 %.
Der Stromverbrauch einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung liegt für ein Einfamilienhaus typischerweise zwischen 150 und 400 kWh pro Jahr. Energieeffiziente EC-Ventilatoren halten den Verbrauch niedrig, sodass die eingesparte Heizenergie den Stromaufwand in der Regel deutlich übertrifft.
Lüftungsanlagen verursachen Anschaffungskosten, benötigen regelmäßige Filterwechsel und einen Stromanschluss. Bei zentralen Anlagen kommen Kanalführungen hinzu, die in Bestandsgebäuden Platz beanspruchen. Diese Punkte werden durch geringere Heizkosten, bessere Luftqualität und die Erfüllung der Lüftungskonzept-Pflicht nach DIN 1946-6 in der Regel ausgeglichen.
In gut gedämmten Neubauten und Sanierungen lohnt sich eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung in den meisten Fällen: Sie reduziert Lüftungswärmeverluste um 60-80 %, schützt vor Schimmel und ist über BEG-Förderung und KfW-Ergänzungskredit förderfähig. Die Amortisationszeit hängt von Heizkosten, Förderung und individueller Auslegung ab.
Spezifisch bei Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung sind Filterwechselkosten von rund 50-150 EUR pro Jahr und ein moderater Stromverbrauch zu nennen. Wartungsarbeiten lassen sich planen; bei dezentralen Anlagen ist der Filterwechsel ohne Fachpersonal möglich.
Moderne Lüftungsanlagen erreichen Wärmerückgewinnungsgrade zwischen 80 und 95 %. LUNOS-Geräte erzielen je nach Modell und Volumenstrom bis zu 90 %.
Ja. Moderne Steuerungen verfügen über einen sogenannten Sommermodus. Dabei wird die Wärmerückgewinnung deaktiviert (z. B. durch dauerhaften Gleichlauf der Lüfter statt Pendelbetrieb). So kann in kühlen Sommernächten die frische Außenluft direkt zur Nachtauskühlung genutzt werden, ohne sie unnötig aufzuheizen. Dies unterstützt den sommerlichen Wärmeschutz passiv, ganz ohne den Energieverbrauch einer Klimaanlage.
Die Wartung beschränkt sich im Regelfall auf den Filterwechsel ein- bis zweimal pro Jahr. Bei dezentralen Anlagen ist der Filterwechsel ohne Fachpersonal möglich.
Pflicht ist nicht die Lüftungsanlage selbst, sondern das Lüftungskonzept nach DIN 1946-6. In gut gedämmten Neubauten ist eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung in der Praxis die wirtschaftlich und bauphysikalisch beste Lösung.
Lüftung mit
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