Zuluft bei Lüftung nach DIN 18017-3
Durch die Dichtheit moderner Gebäude, wie sie in der Energieeinsparverordnung gefordert wird, ergeben sich neue Anforderungen an die Zuluft.
4.2. Nachströmen der Außenluft (Zuluftführung)
Ein dem Abluftvolumenstrom entsprechender Außenluftstrom muss durch Infiltration und gegebenenfalls durch eigene Außenluftdurchlässe (ALD) über die Gebäudehülle von außen in die Wohn- und Aufenthaltsräume nachströmen und über Überströmluftdurchlässe (ÜLD) den Ablufträumen als Zuluftstrom zugeführt werden.
4.2.2 Außenluftdurchlässe (ALD)
Der Außenluftstrom durch Infiltration kann nach DIN 1946-6 berechnet werden. Sofern die Dichtheit der Gebäudehülle nicht bekannt ist, kann der Außenluftstrom durch Infiltration für Entlüftungsanlagen für den Anwendungsbereich der Norm aus der nachfolgenden Tabelle 1 oder Tabelle 2 entnommen werden.
Zur Vereinfachung hat LUNOS eine Arbeitshilfe auf der Basis von Excel erstellt, mit der der notwendige Volumenstrom für die Außenluftdurchlässe ermittelt werden kann, siehe Downloads in der rechten Spalte.
Moderne Gebäude kommen also auch bei einer einfachen Badentlüftung nach DIN 18017-3 nicht mehr ohne Zuluftelemente aus.
Die Bemessung der gegebenenfalls notwendigen Außenluftdurchlässe erfolgt für einen Außenluftstrom, der dem notwendigen Mindest-Abluftvolumenstrom entspricht, abzüglich des wirksamen Außenluftstromes durch Infiltration, für Entlüftungsanlagen.