Systemvergleich

LUNOS Lüftungssysteme basieren auf einer bedarfsgerechten Durchströmung des gesamten Wohnbereichs. Für eine effiziente Lüftung können die dezentralen Lüfter von LUNOS zu drei unterschiedlichen Lüftungssystemen kombiniert werden:

Abluftsystem

Entsprechend dem Bedarf und dem Feuchtegrad transportieren Lüfter die Abluft aus Bad, Küche, WC oder Waschraum ins Freie oder in Abluftschächte. Damit entsteht im Wohnraum ein leichter Unterdruck. Aufgrund dieses Unterdruckes strömt frische, gefilterte Luft durch die Außenwandluftdurchlässe in die Wohn- und Schlafzimmer, Kinderzimmer und Arbeitsräume. Besondere Beachtung gilt der feuchtegeregelten Wohnungslüftung. Mit diesem bauaufsichtlich zugelassenen System können nach Maßgabe der EnEV in erheblichem Umfang Lüftungswärmeverluste eingespart werden.

Innovative Regelung: Feuchte- und Temperaturregelung

Die bedarfsgerechte Regelung der Abluftventilatoren kann anhand eines integrierten Feuchte-Temperatursensors erfolgen. Diese innovative Regelung passt die Lüfterstufe selbstständig der Lüftungsnotwendigkeit an: je nach relativer Luftfeuchtigkeit hebt oder senkt sich der Volumenstrom. Dadurch wird immer so viel wie nötig und so wenig wie möglich gelüftet.

Der Sensor, der im Ansaugbereich des Abluftventilators integriert ist, erfasst die Temperatur sowie den Feuchtegehalt des Abluftvolumenstroms. Da der Lüfter im Bad oder WC eingebaut ist und dort andere Raumluftbedingungen auftreten als im Wohnbereich, wird über die gleichzeitige Auswertung von Temperatur und Feuchte eine an die Raumluftbedingungen im Wohnbereich angepasste Lüfteransteuerung (Stufe 1 bis 4) erreicht.

Daher berücksichtigt die Regelung nicht nur den Bedarf im Badezimmer, sondern ebenfalls den der Wohnräume und schützt effektiv vor Feuchteschäden und Schimmelbildung. Die automatische Jahreszeitschaltung bringt den Lüfter selbsttätig im Sommer in die niedrigste Stufe bzw. in der Übergangszeit und im Winter wieder in die Feuchteregelung.

Förderung von LUNOS-Abluftsystemen

Die bemerkenswerten Energieeinspareffekte eines Gebäudes durch den Einsatz der Wohnungslüftung werden aktuell noch einmal durch den Bundesindustrieverband Haus-, Energie- und Umwelttechnik e.V. sowie vom Fraunhofer Institut für Bauphysik bestätigt. Konsequenterweise werden diese eindeutigen energiesparenden Eigenschaften der kontrollierten Wohnungslüftung nun auch vom Gesetzgeber in Form eines Zuschusses belohnt. Zudem kann sich der Bauherr neben den energetischen Vorteilen auch über eine Vielzahl an weiteren Pluspunkten der Wohnungslüftung freuen: Ein gesundes, behagliches und immer frisches Raumklima sowie den Schutz der Bausubstanz und damit die Wertsteigerung der Immobilie. Gibt es innenliegende Funktionsräume wie Bad, WC oder Küche, muss dort die Abluft Serie Silvento eingesetzt werden.


Hybrides Lüftungssystem

Mit dem 160er Baukastensystem wird auch die Hybride Lüftung einfacher zu planen und umzusetzen. Sofern für die Abluft nicht die Silvento Serie eingeplant wurde, kann man für jedes Lüftungsgerät des Bauvorhabens das gleiche Einbaurohr verwenden. Die Abluftserie Silvento wird bei innenliegenden Bädern oder Küchen im Geschosswohnungsbau verwendet.

Die Vorteile der hybriden Kombination liegen auf der Hand: Während die Wohnräume mit den Wärmerückgewinnungsgerät e² ausgestattet werden, kann in klassischen Ablufträumen wie Bad, WC oder Küche ein kostengünstiges Abluftgerät eingesetzt werden, das nur bei Bedarf betrieben wird. Bei innenliegenden Bädern und WCs ist dieses sogar nach DIN 18017-3 vorgeschrieben.

Das Prinzip e²

LUNOS Lüftungssysteme mit Wärmerückgewinnung sind universell einsetzbar. Aufgrund der dezentralen Ausrichtung können die einzelnen Lüftungsgeräte genau da eingesetzt werden, wo sie gebraucht werden. Die Lüfter der e² Baureihe arbeiten nach dem bekannten Prinzip des regenerativen Wärmetausches, welcher von der Firma LUNOS nahezu perfektioniert wurde.

Die Kombination mit klassischen Abluftsystemen überzeugt durch ihren Kosten– und Nutzenvorteil und können mit den LUNOS Lüftungstools nach EnEV und DIN 1946 ausgelegt werden.

Die Ablüfter der 160er Serie

Mit den Neuentwicklungen AB 30/60 und RA 15-60 sorgt LUNOS für die optimale Erweiterung der 160er Serie in klassischen, feuchtebelasteten Ablufträumen wie Bad, WC und Küche. Dem ästhetischem Empfinden von Haus und Wohnungseigentümern geschuldet, stand für die Ingenieure von LUNOS bei der Entwicklung der neuen Lüfter das Design mit im Vordergrund. Die Lüfter treten genauso auf, wie der „große Bruder“ e²: Innenblende, Filter sowie das Außengitter stammen aus der gleichen Produktfamilie, wobei der RA 15-60 die druckstabile Alternative zum AB 30/60 ist.


System mit Wärmerückgewinnung

Das Prinzip e² + ego im Lüftungssystem mit Wärmerückgewinnung

Mit dem ego wird der e² im Lüftungssystem mit Wärmerückgewinnung optimal ergänzt. Aufgrund der dezentralen Ausrichtung können die einzelnen Lüftungsgeräte genau da eingesetzt werden, wo sie gebraucht werden.

e² Lüfter werden in den Wohnräumen eingesetzt, dabei funktionieren immer zwei Geräte im paarweisen Betrieb. Es muss also immer eine gerade Anzahl von Lüftungsgeräten verbaut werden, damit die Geräte ordnungsgemäß funktionieren.

Die Funktionsräume wie Bäder und Küchen werden vom ego be- und entlüftet. Ein paarweiser Betrieb ist nicht notwendig, da einfach gesagt in einem ego zwei „kleine“ e² für eine gleichzeitige Zu– und Abluft mit Wärmerückgewinnung sorgen.

Lüftung in Wohn– und Schlafräumen mit dem e²:

Der e² funktioniert nach dem Prinzip des regenerativen Wärmetauschers. Ein Speicherelement lädt sich ähnlich einem Akku mit Wärmenergie in einem reversierenden Betrieb auf und gibt die Wärme an die zugeführte Außenluft wieder ab. Das Lüftungsgerät mit Wärmerückgewinnung hat gerade mal eine Leistungsaufnahme von 1,4 Watt im Grundlastbetrieb (0,09 W/m3/h).

Lüftung in Bad, WC und Küche mit dem ego:

Der ego funktioniert ebenfalls nach dem Prinzip des regenerativen Wärmetauschers. Ein Speicherelement lädt sich wie beim bekannten e² mit Wärme auf. Dieses wird jedoch mit zwei Ventilatoren so geschickt verteilt, dass gleichzeitig sowohl Zu- als auch Abluft gefördert werden. Ein zweites Gerät ist zum Betrieb nicht erforderlich. Ebenso kann das System in einen Abluftmodus geschaltet werden, in dem ein sehr hoher Volumenstrom von 45 m³/h abgefördert wird, um schnell frische Luft in einen Raum (z.B. WC oder Bad) nachströmen zu lassen.